Starke Exportnation

Die Schweizer Wirtschaft ist stark exportorientiert: Rund zwei Drittel des Bruttoinlandprodukts werden im Ausland erwirtschaftet1. Unternehmen aus Branchen wie Pharma, Chemie, Maschinenbau, Medizintechnik, Uhren oder Lebensmittel haben sich weltweit einen Namen gemacht – dank hoher Qualität, Innovation und dem Vertrauen in «Swiss Made».

Die Schweizer Bevölkerung profitiert stark von unserer Stellung als erfolgreiche Exportnation. Rund zwei von fünf Franken verdienen wir im Ausland2. Die exportorientierten Unternehmen schaffen damit eine wichtige Grundlage für den hohen Lebensstandard in der Schweiz. Gleichzeitig ermöglichen die Exportüberschüsse den Import von Rohstoffen, Energie und Agrargütern, die hierzulande nicht produziert werden können.

Die Strategie der Diversifizierung unserer Handelsbeziehungen ist zentral für die Schweiz. Mit Freihandelsabkommen erhalten wir einen besseren Marktzugang zu verschiedenen Ländern. Gleichzeitig sind verlässliche Beziehungen zur EU als wichtigste Handelspartnerin von eminenter Bedeutung. Weil Schweizer Firmen auf verschiedene Märkte setzen – von Europa über die USA bis nach Asien – bleibt die Wirtschaft auch in Krisenzeiten widerstandsfähig.

Und nicht zuletzt profitieren die Menschen in der Schweiz auch im Alltag von Innovationen, die in exportstarken Branchen entstehen, etwa durch neue Medikamente, Medizintechnik oder digitale Lösungen.

So zeigt sich: Eine starke Wirtschaft und erfolgreiche Exporte sichern nicht nur das Einkommen vieler Menschen, sondern tragen auch entscheidend zum Wohlstand und zur Lebensqualität in der Schweiz bei.

 

 

1 Gismondy, Kevin. (2024). Die Schweiz als «Exportweltmeisterin»?
2 Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). (2021). Exkurs: Bedeutung der Exporte auf Wertschöpfungsbasis für die Schweizer Wirtschaft. Konjunkturtendenzen Spezialthema. SECO.